Resignation

Manchmal kommt ein Moment an dem nichts mehr geht, wo man müde ist zu kämpfen und dann resigniert man.
Es scheint, als ob alle Mühe, alle Energie nichts gebracht hat.
Man erkennt, das für das, was man gerne hätte einfach nicht genügend Zeit und Möglichkeiten vorhanden sind.
Jeder Meter den man dann geht wird anstrengend. Die Leichtigkeit schlägt in Anstrengung über, man wird verbissen und die Freude schwindet.
Genau dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man vielleicht eine Pause braucht, eine Pause auf Zeit um sich wieder zu besinnen warum man eigentlich damit begonnen hat.
An die Momente, wo man jeden Meter, jeden Kilometer mit einem Lächeln im Gesicht bewältigt hat und sich über die Entwicklung gefreut hat.
Sich Ziele zu stecken ist gut und wichtig, doch manchmal sind die Ziele zu hoch gesteckt und der Aufwand um diese Ziele zu erreichen zu groß.

Somit gebe ich mir und meinen Zielen ein wenig Zeit. 
Meinem Körper Zeit sich zu erholen, meinem Geist Zeit zu reifen.

Für dieses Jahr verstaue ich meine Laufsachen und verabschiede mich in eine vorzeitige Winterpause und wer weiß, wenn alles gut geht, dann werden nächstes Jahr neue Ziele gesteckt.....

Meinen erhofften Halbmarathon zum Abschluß vor der OP im Oktober habe ich heute nicht geschafft.
Die Temperaturen waren für mich zu hoch und meine seit kurzem wieder anhaltenden Ischiasschmerzen haben den Rest dazu beigetragen.
Die Enttäuschung nicht am Vienna Social Run teilnehmen zu können lag mir ebenfalls noch "im Magen" und somit mußte ich nach nur 13 km aufgeben.
Eine Niederlage, zumindest fühlt es sich so an. Zum ersten Mal habe ich ein Ziel nicht erreicht, zum ersten Mal war mein Kopf nicht stark genug.

Aber, ich gebe nicht auf, ich mache nur eine Pause!



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Kommentare: 1
  • #1

    Ingrid (Sonntag, 15 September 2019 22:29)

    Gut so eine Auszeit bringt einen neuen Blick und neue Taten haben Zeit zu reifen. Nicht traurig zurück schauen sondern mit Zuversicht nach vorn.