Blackout - übertriebene Angstmache, oder berechtigte Vorsorge?

Mich beschäftigt immer schon die Frage, was ist, wenn der Tag X eintritt? Wenn wir von der Umwelt abgeschnitten sind, keinen Strom mehr haben, von Außerirdischen oder Zombies belagert werden?
Wie können wir dann überleben, bzw. was brauchen wir um überleben  zu können?

Ja, ich weiß, alles ein wenig überzogen, also zumindest die Außerirdischen und die Zombies. 
Aber seit diesem Film, wo plötzlich alles einfriert (keine Ahnung mehr wie der Film hieß), habe ich regelmäßig solche Gedanken.

In letzter Zeit wird auch immer wieder über "Blackout" gesprochen und nach dem Schneechaos vor ein paar Wochen in Kärnten wurden diese Gedanken wieder sehr intensiv.
Was tun wenn man selbst plötzlich in solch eine Lage kommt? 40 Std. ohne Strom.... was hängt alles dran?
Überleg doch mal was alles mit Strom betrieben wird!
Hier bei uns im Haus könnten wir nicht mal heizen, obwohl wir mit Holz heizen! Aber die Pumpen funktionieren mit Strom, also würden wir die Wärme nicht in die Heizkörper bekommen.
Ebenso verhällt es sich mit dem Wasser. Wir haben unseren eigenen Brunnen, grundsätzlich eine gute Sache, aber wenn die Pumpe nicht geht?? Dann wird wohl der Herr des Hauses in den Schacht kraxeln müssen.

Liest man das Buch "Blackout", dann bekommt man Gänsehaut und kann sich irgendwie vorstellen, was im Falle des Falles los sein wird.
Es gibt ja schon viele Berichte, Filme und Ratgeber und immer wieder stelle ich mir die Frage, ob es einfach nur Angstmache ist, oder ob es wichtig ist hier Vorsorge zu treffen.

Dieses Mal habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Ich habe mir ein kleines "Notfallpaket" zusammen gestellt.
Taschenlampen, Batterien, Kerzen und Zünder habe ich immer schon genug im Haus gehabt. Zusätzlich dazu habe ich mir ein "Kurbelradio" gekauft und einen Gaskocher mit einem Vorrat an Brennpasten.
Zudem haben wir im Haus die Möglichkeit einen kleinen Ofen mit Holz zu heizen und diesen auch als Notfallherd zu nutzen.
Die Idee einen Tischherd zu besorgen lebt natürlich ebenso.

In unserem Keller ist mein Vorratsregal mittlerweile gut gefüllt. Seit ich das Einkochen mit dem Schnellkochtopf für mich entdeckt habe, gibt es unter anderem Chili, faschierte Laibchen mit Reis, Spaghettisauce, Hühnerfrikassee und andere Köstlichkeiten auf Vorrat (mind. 1/2 Jahr haltbar).
Ganz neu im Sortiment: Brot!
Jaaa, ich habe mich drüber getraut und Brot "eingekocht".

 

Mein Mann macht sich regelmäßig lustig über meine übertriebene Panik und meinte, dass wir mit 6 Semmeln auch nicht überleben werden. Aber dies ist ein Versuch und ich werde im Jänner 2020 mal so ein Glas öffnen und berichten, wie es denn schmeckt, mein Notfallsbrot.
Wenn es den Genußtest besteht, dann werde ich weitere Gläser einkochen.

Selbst wenn der Tag X nie eintritt, und das hoffe ich doch sehr, dann fühle ich mich zumindest ein wenig sicherer und brauche mir an Tagen, an denen ich keine Lust zu kochen habe, keine Gedanken machen und hol mir was aus meinem Vorratslager.

 

Wenn du dich ein wenig informieren möchtest, habe ich hier noch ein paar Links hinzugefügt. Vielleicht ist das Eine oder Andere Interessante für dich dabei.

 

Blackout: Experten raten zur Vorsorge

Stromausfall und Blackoutvorsorge - Leben ohne Strom

Zivilschutz Österreich 

TRIFI - der clevere (Not)Vorrat

 



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